Wasserbasierte Pomade gegen Ölbasierte Pomade

Waterbasis pomade vs Oliebasis pomade

Pomade ist ein jahrhundertealtes Stylingprodukt, das aus keinem Badezimmer mehr wegzudenken ist. Sie gilt als treuer Begleiter für den Mann, der seine Haare gut in Form bringen möchte. Für den Mann, der nicht jede Stunde einen Spiegel aufsuchen will, um seine Frisur zu checken. Für den Mann, der sorgenfrei mit seinen Haaren im Wind sitzen kann. Aber um dieser Mann zu sein, musst du erstmal die richtige Pomade für deinen Haartyp finden. Die Frage lautet also: Entscheide ich mich für eine wasserbasierte Pomade? Oder für eine ölbasierte Pomade?

Was ist Pomade?

Zunächst musst du natürlich wissen, was eine Pomade überhaupt bewirkt. Pomade ist ein Haarstylingprodukt mit einer fettigen oder wachsartigen Konsistenz, mit dem du deine Frisur in Form bringen kannst. Pomade sorgt zum Beispiel für Glanz, Fülle, Textur und Halt. Pomaden sind weltweit sehr beliebt bei Männern, die auf den klassischen Look setzen. Gerade bei einer Frisur, bei der ein Kamm zum Einsatz kommt, bist du mit einer Pomade gut bedient. Damit kannst du die Pomade nämlich bequem durch deine Haare verteilen und gleichzeitig straff in Form bringen. Bekannte Beispiele sind der klassische Pompadour, Slick Back, Quiff oder Side Part.

Was ist wasserbasierte Pomade?

Eine wasserbasierte Pomade hat (wie du vielleicht schon erraten hast) Wasser als Hauptbestandteil. Dadurch wird dein Haar weniger fettig und lässt sich leicht auswaschen. Mit einer wasserbasierten Pomade kannst du für verschiedene Looks gehen. Einen High Hold, Medium Hold oder Low Hold zu kreieren ist kein Problem. Dieselbe Wahl hast du auch beim Glanz. Eine Pomade auf Wasserbasis fühlt sich nicht fettig an und lässt sich einfach im Haar verteilen. Eine Eigenschaft dieser Pomade ist allerdings, dass sie schnell und hart trocknet und sich dadurch nicht gut umstylen lässt.

Was ist ölbasierte Pomade?

Der Klassiker unter den Pomaden. Hauptbestandteil ist Bienenwachs, Paraffin oder Petroleum. Wenn du eine ölbasierte Pomade in dein Haar einarbeitest, kann sie tagelang in Form bleiben. Außerdem lässt sie sich leicht umstylen, weil die Pomade weich bleibt. Einfach mit den Fingern durchs Haar und du kannst deinen Tag mit einer guten Frisur fortsetzen. Viele ölbasierte Pomaden verleihen deinem Haar einen hohen Glanz, mit dem du mühelos einen klassischen Wetlook kreieren kannst.

Benutzerfreundlichkeit

Auch wenn die Unterschiede zwischen beiden Pomaden nicht immer besonders groß erscheinen, gibt es hier deutliche Unterschiede. Die wasserbasierte Pomade lässt sich leichter auftragen. Sie klebt weniger und gleitet einfacher durch deine Finger und Haare. Die Struktur ähnelt ein bisschen der von Gel, schön glatt. Wie glatt sie aussieht, so fühlt sie sich auch beim Auftragen im Haar an. Du spürst kaum Widerstand. Du wirst dein Haar also ohne Schwierigkeiten selbst stylen können.

Die ölbasierten Pomaden machen es dir dagegen etwas schwerer. Deine Hände brauchen etwas mehr Übung, um dein Haar gut zu stylen. Du musst mit einer steiferen, wachsartigen Konsistenz arbeiten, die dadurch mehr Widerstand bietet. Außerdem musst du deine Hände etwas länger aufwärmen, damit sie geschmeidiger wird.

Es kommt eben darauf an, für welchen Look du dich entscheidest. Aber ehrlich gesagt, die wasserbasierte Variante lässt sich deutlich einfacher auftragen. Damit ist der erste Punkt dieser Battle vergeben.

Aktueller Stand = 1-0 für die wasserbasierte Pomade

Halt

Es ist nicht so, dass die eine Pomade einen stärkeren Halt bietet als die andere. Beide können einen starken, festen Halt geben. Sowohl die wasserbasierte als auch die ölbasierte Pomade gibt es in Varianten mit leichtem, mittlerem oder starkem Halt. Der Unterschied zwischen den beiden Arten liegt vor allem in der Art des Halts.

Pomaden auf Wasserbasis geben einen trockenen, steifen Halt. Dadurch ist ein Umstylen nicht möglich. Sie trocknen oft schnell und hart. Manchmal so schnell, dass es wie ein Wettlauf gegen die Uhr wirkt. Innerhalb weniger Minuten musst du dafür sorgen, dass dein Haar richtig sitzt, sonst ist der Halt schon trocken und fest. Ist sie erst einmal getrocknet, gibt es kein Zurück mehr. Bist du unzufrieden? Dann musst du dein Haar erst wieder mit Wasser weich machen. Danach kannst du mit deinem zweiten Versuch beginnen. Vergiss nicht, dann auch wieder etwas Pomade zu nehmen. Ist die Pomade erst einmal trocken, hält sie auch gut. Umstylen ist dann auch nicht nötig, denn keine Windböe kann es mit deiner Frisur aufnehmen.

Ölbasierte Pomaden sorgen dagegen für einen geschmeidigen, weichen Halt. Das ist der Schlüssel, wenn du die Möglichkeit haben willst, dein Haar im Laufe des Tages umzustylen. Ölbasierte Pomaden geben dir die Freiheit und Flexibilität, dein Haar umzuwerfen, wann immer du willst. Wenn du an John Travolta aus Grease denkst, denkst du eigentlich automatisch an die ölbasierte Pomade. Dass er den Kamm jede Stunde durchziehen konnte, wäre mit einer wasserbasierten Pomade nämlich unmöglich gewesen.

Beide Pomaden haben ihre eigenen Qualitäten. Es hängt also rein davon ab, wo deine Vorliebe liegt, und deshalb bekommen hier beide Arten einen Punkt.

Aktueller Stand = 2-1 für die wasserbasierte Pomade

Glanz

Ölbasierte Pomade ist dafür bekannt, mehr Glanz zu verleihen als wasserbasierte Pomade. Das ist logisch, da in der ölbasierten Pomade viele fettige Zutaten stecken. Trotzdem sollten wir die wasserbasierte Pomade nicht unterschätzen. Es gibt heutzutage viele wasserbasierte Pomaden mit einem schönen, tiefen Glanz. Dennoch darfst du im Allgemeinen erwarten, dass ölbasierte Pomaden deutlich glänzender sind. Um noch einmal Grease heranzuziehen: Der Pompadour von Travolta glänzte nicht ohne Grund. Und dieser Grund ist eine traditionelle ölbasierte Pomade. Das Schöne an ölbasierten Pomaden ist, dass sie ihren Glanz tagelang behalten können. Wasserbasierte Pomaden verlieren ihren Glanz dagegen oft schon im Laufe des Tages.

Der Gewinner dieser Runde dürfte also klar sein: die ölbasierte Pomade.

Aktueller Stand = 2-2

Wetterbeständigkeit

Produkte auf Ölbasis sind besser gegen Regen und Nässe geschützt. Der Halt bleibt besser erhalten als bei einer wasserbasierten Pomade. Das liegt an der löslichen Natur deiner wasserbasierten Pomade. Um es bildlich zu machen: Du hast den ganzen Vormittag vor dem Spiegel gestanden und eine perfekte Frisur hinbekommen. Du trittst vor die Tür, und schon erwischt dich ein Regenschauer. Du spürst, wie deine ganze Arbeit von diesem Morgen, zusammen mit deiner Pomade, in den Regentropfen zerfließt. Schade, oder? Passiert dir dieses Szenario, ist es einfacher, dich von diesem Regenschauer zu erholen, wenn du eine ölbasierte Pomade im Haar hattest. Umstylen ist nämlich im Handumdrehen erledigt! Einfach mit den Händen durchs Haar, und du bist wieder fertig.

Solltest du diesem Regenschauer mit einer wasserbasierten Pomade im Haar begegnet sein? Dann fällt das Ergebnis weniger rosig aus. Du musst dein Haar dann abtrocknen und erneut Produkt auftragen. Vorausgesetzt, du hast das Produkt überhaupt dabei. Deshalb geht ein Punkt an die ölbasierte Pomade.

Aktueller Stand = 3-2 für die ölbasierte Pomade

Auswaschbarkeit

Auch nicht ganz unwichtig: das Auswaschen des Produkts. Pomaden auf Wasserbasis sind wasserlöslich und daher sehr leicht auszuwaschen. Das Ausspülen geht mühelos, sodass du jede Nacht mit einer sauberen Frisur schlafen kannst. Oft brauchst du dafür nicht einmal ein Shampoo, Wasser allein reicht schon aus. Diese einfache Auswaschbarkeit ist einer der Hauptgründe, warum Männer die wasserbasierte Pomade der ölbasierten Pomade vorziehen.

Ölbasierte Pomaden sind dagegen schwieriger auszuwaschen. Du brauchst auf jeden Fall Shampoo, aber selbst dann reicht bei hartnäckigen Pomaden ein Duschgang oft nicht aus. Bei manchen ölbasierten Pomaden brauchst du also mehrere Duschgänge, um das gesamte Produkt aus deinem Haar zu bekommen. Das klingt vielleicht negativ, aber manche Männer entscheiden sich gerade deshalb dafür. Wenn nach dem Waschen noch etwas Pomade in deinem Haar ist, brauchst du beim nächsten Styling weniger Pomade zu verwenden. Dieser Build-up (so heißt die verbleibende Pomadenschicht in deinem Haar) ist typisch für eine ölbasierte Pomade.

Wie die Punkte in diesem Abschnitt verteilt werden, ist diskutabel, da beiden Arten sowohl negative als auch positive Seiten anhaften. Da es hier aber um die Auswaschbarkeit des Produkts geht, muss dieser Punkt der wasserbasierten Pomade zugesprochen werden.

Aktueller Stand = 3-3

Preis

In unserem Onlineshop gibt es für beide Kategorien verschiedene Preisklassen. Der Preisunterschied zwischen wasserbasierten und ölbasierten Pomaden ist nicht besonders groß. Im Allgemeinen sind die Kosten einer wasserbasierten Pomade etwas höher. Der Hauptgrund dafür sind die Inhaltsstoffe und komplexeren Formeln. Ölbasierte Pomaden enthalten oft weniger Inhaltsstoffe und sind in ihrer Formel etwas einfacher gehalten. Das macht sie natürlich auch günstiger. Die ölbasierte Pomade schneidet bei diesem Punkt also etwas besser ab.

Aktueller Stand = 4-3 für die ölbasierte Pomade

Lebensdauer des Produkts

Was vielleicht noch wichtiger ist als der Preis, ist die Lebensdauer deiner Pomade. Wenn du etwas mehr bezahlen musst, dein Produkt dafür aber doppelt so lange hält, ist das die paar Cent natürlich wert. Im Allgemeinen hält eine ölbasierte Pomade länger als eine wasserbasierte. Das liegt natürlich daran, dass sich ölbasierte Pomade schwerer auswaschen lässt. Dadurch brauchst du beim nächsten Styling weniger. Das bedeutet, dass deine Pomade viel länger reicht. Eine Anwendung kann für mehrere Tage genutzt werden, während wasserbasierte Pomade gleich im Abfluss deiner Dusche verschwindet. Angenommen, du willst das vermeiden, indem du dein Haar ein paar Tage nicht wäschst, verliert die wasserbasierte Pomade trotzdem ihren Glanz. Dadurch kommst du nicht darum herum, doch wieder neues Produkt aufzutragen. Die Schlussfolgerung ist, dass du mit einem Topf ölbasierter Pomade viel länger auskommst.

Aktueller Stand = 5-3 für die ölbasierte Pomade

Vielfalt

Zu guter Letzt darfst du von der ölbasierten Pomade mehr Vielfalt erwarten. Es gibt viele verschiedene Sorten, die du kaufen kannst. High Shine oder Medium Shine. Light Hold bis Heavy Hold. Wasserbasierte Pomaden sind hier etwas eingeschränkter. Von allen wasserbasierten Pomaden darfst du einen harten, glänzenden Halt erwarten. Das ist aber nicht unbedingt negativ. Für viele Männer ist das nämlich genau das, was sie brauchen. Ein echter Pomaden-Kenner wählt jedoch lieber zwischen all den verschiedenen Typen ölbasierter Pomaden. Deshalb holt sich die ölbasierte Pomade hier ihren letzten (und entscheidenden) Punkt.

Aktueller Stand = 6-3 für die ölbasierte Pomade

Vorteile im Überblick

Bevor wir einen Gewinner küren, lohnt es sich, noch einmal alle Vorteile aufzulisten. So kannst du, unabhängig vom Ausgang dieser Battle, deinen eigenen Gewinner wählen.

Vorteile wasserbasierte Pomade:

  • Leicht auszuwaschen
  • Leicht aufzutragen
  • Fühlt sich nicht fettig an
  • Enthält kein Petroleum/Petrolatum

Vorteile ölbasierte Pomade:

  • Flexibilität zum Umstylen
  • Widerstandsfähig gegen Wettereinflüsse
  • Behält lange ihren Halt und Glanz
  • Durch Build-up günstig im Gebrauch
  • Enthält weniger Chemikalien

And the winner is…

Aus unserem Test geht die ölbasierte Pomade als Siegerin dieser Battle hervor. Den Ausschlag geben bei uns doch die Flexibilität und Langlebigkeit, die diese Pomade bietet. Die Möglichkeit zum Umstylen bietet Freiheit! Heißt das nun, dass die wasserbasierte Pomade weniger gut ist? Absolut nicht. Auch sie ist und bleibt ein Top-Produkt. Aber die Gewinnerin dieser Battle ist nun einmal die ölbasierte Pomade.

Suchst du das Beste aus beiden Welten? Dann gibt es auch noch eine Unorthodox Pomade. Sie kombiniert die guten Eigenschaften einer ölbasierten Pomade, lässt sich aber nahezu genauso leicht auswaschen wie eine wasserbasierte Pomade.

Solltest du im Anschluss an diese Battle noch Fragen haben, hören wir das natürlich gerne von dir.

Viel Erfolg!

Deine Freunde, The Alpha Men.