Kurzes Haar ist attraktiv für Männer, die morgens nicht stundenlang vor dem Spiegel stehen wollen. Es ist pflegeleicht, sieht frisch aus und bietet trotzdem viele Optionen. Aber über diese Optionen müssen wir kurz sprechen. Es gibt nämlich nicht nur eine Möglichkeit, kurzes Haar zu stylen. Es gibt sehr viele. Wenn du online danach suchst, bist du schnell überfordert. So. Viele. Möglichkeiten. Zeit also, die beliebtesten und aktuell angesagtesten Kurzhaarfrisuren für Männer aufzulisten.

Crew Cut
Lass dich von den schicken Namen dieser Frisuren nicht verwirren. Der Crew Cut ist eine relativ einfache Frisur. Sie lässt sich leicht ordentlich, frisch und stilvoll halten. Du musst nur wissen, wie.
Beim Crew Cut ist das Haar oben etwas länger als an den Seiten. Am Oberkopf sind die Haare noch einmal ein Stück länger. Dadurch entsteht von der Seite betrachtet eine horizontale Linie. Der Crew Cut passt besonders gut zu einem rechteckigen Gesicht, vor allem in Kombination mit dickerem oder vollerem Haar.

Undercut
Der Undercut ähnelt dem Crew Cut, ist aber im Kern anders. Die Grundprinzipien bleiben gleich: oben länger, an den Seiten kürzer, am Oberkopf am längsten. Der Unterschied ist, dass das Haar oben deutlich länger bleibt. Dadurch lässt es sich auf viele Arten tragen. Am beliebtesten ist es, das längere Haar nach hinten zu stylen. Nicht ohne Grund ist diese Kurzhaarfrisur seit Jahren eine der gefragtesten.

Buzz Cut
Ah, der Buzz Cut. Ein zeitloser Klassiker, den man jedes Jahr wieder auf der Straße sieht. Beim klassischen Buzz Cut ist das Haar kurz und überall gleich lang. Das Beste daran: du musst ihn überhaupt nicht stylen. Kein Bad Hair Day, kein Aufwand, abgesehen vom gelegentlichen Friseurbesuch, und immer ordentlich. Ideal für den Mann, der keine Lust auf verschiedene Stylingprodukte und lange Spiegelzeit hat.
Der Buzz Cut hat durch die Serie „Peaky Blinders“ enorm an Popularität gewonnen. Achte beim nächsten Mal darauf: in jeder Folge zu sehen.

French Crop
Der French Crop tauchte vor Jahren aus dem Nichts auf, verschwand eine Weile und feierte dann sein Comeback. Der French Crop ist seitdem nicht mehr wegzudenken.
Das ist eine der Frisuren für Männer, die es kurz mögen. Die Seiten sind kurz rasiert, oben bleibt das Haar länger. Anders als beim Crew Cut oder Undercut soll das längere Haar oben gleichmäßig lang sein, und der Übergang ist klar sichtbar statt weich. Dadurch ist die Frisur sehr pflegeleicht, und bei dickerem Haar brauchst du oft nicht einmal ein Produkt.

Ivy League
Die Ivy League, benannt nach den Studenten der bekannten amerikanischen Universitäten wie Harvard oder Princeton. Nicht ohne Grund: die Frisur strahlt Professionalität aus. Ein klassischer, ordentlicher Schnitt, der im Büro genauso funktioniert wie abends.
Das Haar oben ist etwas länger als an den Seiten, eine horizontale Linie braucht es hier aber nicht. Die längsten Haare sind offiziell nur zwei Zentimeter. Weil es so kurz ist, entsteht keine große Tolle, sondern eine subtile Mini-Tolle.

Fade with Spike
Diese Frisur ist weniger bekannt, aber definitiv erwähnenswert. Sie ist den hochrasierten Schnitten sehr ähnlich. Nur trägst du das Haar hier nicht nach hinten oder vorne, sondern in Spitzen nach oben. Daher der Name. Morgens kostet das etwas Zeit, aber es ist ein kantiger Look, der vielen Männern steht. Für die Spitzen nimmst du am besten etwas Haarwachs für zusätzliche Textur und Definition.

Comb over Fade
Diese Frisur wurde in den 1920ern populär und ist heute zurück. Eine moderne, weiche Wahl, die längst nicht mehr nur Vintage-Liebhaber anspricht. Heute kommt oft ein moderner Twist dazu, etwa ein Fade, und genau das hat ihr das Comeback beschert. Eine stilvolle, kantige Option für den heutigen Gentleman.
Beim Comb over Fade ist das Haar an den Seiten kürzer und oben deutlich länger. Die Seiten werden meist mit einem Fade rasiert, sodass der Übergang weich verläuft, bis er auf einen Scheitel trifft. Ab dort beginnt das lange Deckhaar, das du subtil zur Seite oder nach hinten trägst.
Männer, die es kurz mögen, werden mit dem Comb over Fade glücklich. Bei einem runden Gesicht lässt dieser Schnitt es schmaler wirken. Er eignet sich gut bei dickem Haar, weil er das Haar dünner erscheinen lässt. Ist dein Haar ohnehin schon dünn, wähl lieber den Buzz Cut oder den Caesar Cut.

Caesar Cut
Diese Frisur ist, richtig geraten, von Julius Caesar inspiriert. Sie kombiniert Klassik und Moderne auf eine eigene Art. Auffällig ist die gerade Linie, die sie auf der Stirn erzeugt.
Für diesen Schnitt kämmst du das Haar nach vorne. Achte darauf, dass es nicht zu lang ist, sonst fällt es dir zu weit ins Gesicht. Vorne bildet sich eine ziemlich gerade Linie auf der Stirn, perfekt gerade muss sie nicht sein. So bleibt es etwas verspielter. Mit etwas Haarcreme betonst du den Look und hältst das Haar an Ort und Stelle.
Das waren sie, unsere liebsten Kurzhaarfrisuren für Männer.
Suchst du Frisuren für längeres Haar? Dann sieh dir diesen Artikel an: Die 5 besten Männerfrisuren. Dort findest du verschiedene Styles für verschiedene Längen.
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Viel Spaß beim Stylen.
Deine Freunde, The Alpha Men