Viele Männer nutzen zwar einen Cleanser oder eine Tagescreme, lassen den Sonnenschutz aber häufig weg. Dabei ist ein SPF einer der wichtigsten Schritte in einer guten Skincare-Routine.
Er schützt die Haut vor vorzeitiger Hautalterung, Pigmentflecken und Sonnenschäden.
Aber was ist SPF eigentlich genau, wann braucht man ihn wirklich, was hat es mit blauem Licht auf sich – und reicht eine Tagescreme mit SPF aus?
Was ist ein SPF?
SPF steht für Sun Protection Factor. Diese Zahl gibt an, wie gut ein Produkt die Haut vor den schädlichen UVB-Strahlen der Sonne schützt. Diese Strahlen sind hauptsächlich für Sonnenbrand verantwortlich.
- SPF 4 blockiert etwa 75 % der UVB-Strahlen und lässt somit 25 % durch.
- SPF 15 blockiert etwa 93 %.
- SPF 30 blockiert etwa 97 %.
- SPF 50 blockiert etwa 98 %.
Der Unterschied mag gering erscheinen, doch gerade bei intensiver Sonneneinstrahlung oder empfindlicher Haut kann ein höherer SPF einen erheblichen Unterschied machen, da er einfach etwas mehr Schutz bietet.
UVB steht für Burning – UVA steht für Aging
Neben UVB gibt es auch UVA-Strahlung, die tiefer in die Haut eindringt und Hautalterung verursacht. Daher ist es ratsam, einen Breitband-SPF zu wählen, der gegen beide Strahlungsarten schützt.
Wann ist SPF wirklich notwendig?
Viele denken, SPF sei nur am Strand oder an besonders sonnigen Tagen nötig. Das stimmt so nicht. Du solltest einen SPF verwenden:
- Tagsüber draußen – auch an bewölkten Tagen erreicht ein Großteil der UV-Strahlung die Haut.
- Beim Sport im Freien: Radfahren, Joggen usw.
- Auf sonnigen Autofahrten: UVA-Strahlung kann durch Autoscheiben hindurch die Haut schädigen.
- Bei empfindlicher oder heller Haut: Diese Hauttypen verbrennen schneller – hier ist SPF immer eine gute Wahl.
Braucht man SPF auch gegen blaues Licht?
Langfristige Exposition gegenüber blauem Licht fördert Photoaging – also die Hautalterung durch blaues Licht –, kann zudem Verfärbungen der Haut verursachen und die Hautbarriere schwächen. Die Hautbarriere ist gewissermaßen der Schutzmantel der Haut gegen Bakterien und äußere Einflüsse.
Blaues Licht empfängst du über deinen Computerbildschirm, Leuchtstofflampen, den Fernseher und dein Smartphone. Im Alltag gibt es also mehr als genug Momente, in denen die Haut blauem Licht ausgesetzt ist.
Viele Tagescremes mit SPF oder Sonnenschutzcremes enthalten auch einen Filter gegen blaues Licht.
Wie verwendet man einen SPF?
Ganz einfach: Verwende deinen SPF jeden Morgen als letzten Schritt in deiner Skincare-Routine:
- Reinige dein Gesicht mit deinem Cleanser.
- Trage das Serum auf.
- Als letzter Schritt: Tagescreme mit SPF oder deine Sonnenschutzcreme.
Reicht eine Tagescreme mit SPF aus?
Sofern der Schutzfaktor mindestens SPF 30 beträgt, ist eine Tagescreme mit SPF durchaus ausreichend. Nicht alle Tagescremes mit SPF bieten einen hohen Lichtschutzfaktor – wähle daher immer eine Tagescreme mit einem Mindestschutzfaktor von SPF 30. Für kurze Aufenthalte im Freien ist eine Tagescreme mit SPF absolut genug. Trage den Sonnenschutz stets alle 2 Stunden erneut auf. Wenn du einen höheren Schutzfaktor benötigst, empfiehlt sich eine dedizierte Sonnenschutzcreme – hier hast du schlicht mehr Auswahl.
Warum überhaupt SPF verwenden?
SPF ist eine der einfachsten Methoden, die Haut gesund und so jung wie möglich zu halten. Er hilft, Sonnenschäden zu verhindern und vorzeitiger Hautalterung entgegenzuwirken. Wer jeden Morgen einen SPF verwendet – auch an bewölkten Tagen –, gibt seiner Haut einen starken Grundschutz.
Eine gute Skincare-Routine für Männer muss nicht kompliziert sein. Reinigen mit dem Cleanser, gefolgt vom feuchtigkeitsspendenden Gesichtsserum und anschließend die Tagescreme mit SPF.
Das ist die perfekte Basis, um die Haut in bester Verfassung zu halten.
Good Luck,
Deine Freunde von The Alpha Men