Schütze dich vor der Sonne! Alles über Sonnenschutz

Bescherm jezelf tegen de zon! Alles over zonbescherming

Der Frühling hat begonnen, die Sonne scheint wieder und wir steuern auf die tropischen Sommermonate zu. Zeit, den Liegestuhl aufzuklappen, ein eiskaltes Bier zu holen, Vamos a la playa durch die Boxen zu jagen und sich eine schöne braune Bräune zuzulegen. Leider ist dieses Szenario nicht ganz ungefährlich.

Die Sonnenintensität nimmt jedes Jahr etwas zu, also ein zusätzlicher Grund, sich zu schützen. Leider bekommt fast jeder Sechste in Deutschland im Laufe seines Lebens mit Hautkrebs zu tun, mittlerweile eine der häufigsten Krebsarten überhaupt. Dermatologen und Ärzte sehen durch die Sonne verursachte Formen von Hautkrebs immer häufiger. Deshalb wird es Zeit, diesem Thema etwas mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

UV-Strahlung

UV steht für ultraviolett, diese Strahlung stammt von der Sonne. Sie bringt nicht nur negative Folgen mit sich, denn ohne diese UV-Strahlung wäre kein Leben auf der Erde möglich. Also nicht ganz unwichtig. Leider sorgt diese Strahlung auch dafür, dass deine Haut ordentlich verbrennen kann und dass du unangenehme Krankheiten oder Schäden davontragen kannst. Mit dem richtigen Sonnenschutz kannst du diesen Schaden verhindern.

Drei Arten von Strahlung

UV-Strahlung lässt sich in drei Kategorien unterteilen:

  • UV-A-Strahlung
  • UV-B-Strahlung
  • UV-C-Strahlung

Die UV-C-Strahlung ist weniger bekannt und für uns auch nicht schädlich. Sie dringt nämlich nicht durch die Ozonschicht hindurch. UV-A- und UV-B-Strahlung sind die bekannteren Varianten. UV-B-Strahlung wirkt auf die Oberhaut und sorgt dafür, dass wir das wichtige Vitamin D3 aufnehmen. Wenn du zu lange in der Sonne bleibst, verbrennt die Haut und es entsteht Schaden.

UV-A-Strahlung dringt noch etwas tiefer in die Haut ein und sorgt dadurch für die braune Farbe deiner Haut. Am Ende kann diese Strahlung zu einer Störung der Zellen führen. Das kann durchaus die Ursache für Hautkrebs sein. Außerdem sorgt UV-A-Strahlung für eine vorzeitige Alterung der Haut. Alles keine schönen Nebenwirkungen, weshalb es umso wichtiger ist, dich gut mit einer Sonnencreme einzucremen, die auch gegen UV-A-Strahlung schützt.

Sonnenintensität

Sonnenintensität ist der Begriff, mit dem die Stärke der Strahlung ausgedrückt wird. Sie lässt sich in Stufen von 1 bis 10 einteilen. Die meisten Menschen in Deutschland verbrennen ab Stufe 8 oder höher – zumindest, wenn kein Schutz verwendet wird.

Vergiss nicht, dass selbst an einem bewölkten Tag ein erheblicher Teil der UV-Strahlung deine Haut erreicht. Das bedeutet, dass auch im Frühling, Herbst und Winter die Sonne schädlich sein kann. Cremst du also weiterhin ein, reicht in diesem Fall meist ein LSF 15 oder LSF 30 aus, um die meisten Menschen ausreichend zu schützen.

LSF

Jeder kennt den Begriff LSF. Aber was genau bedeutet er eigentlich? LSF steht für „Lichtschutzfaktor“. Du weißt sicher, je höher der LSF, desto besser der Schutz vor der Sonne, doch es herrscht trotzdem noch einige Verwirrung darüber. Die Zahl hinter LSF sagt dir, wie lange es dauert, bis UV-Strahlung deine Haut rötet, im Vergleich zur Zeit ohne Schutz.

Angenommen, du würdest normalerweise nach 10 Minuten verbrennen, dann könntest du theoretisch mit Faktor 30 erst nach 300 Minuten verbrennen. In der Praxis stimmt diese Rechnung selten: Schweiß, Wasser, Abwischen und zu dünnes Auftragen senken den tatsächlichen Schutz erheblich. Verlass dich also nicht darauf und creme lieber alle zwei Stunden neu ein.

Was hingegen belegt ist: Bei Faktor 15 kommen noch etwa 7 % der UV-B-Strahlung durch den Filter, bei Faktor 50 nur noch rund 2 %. Ein hoher Faktor ist also in jedem Fall von Vorteil.

Wie benutzt du Sonnencreme mit LSF?

Eine gute Sonnencreme mit LSF schützt dich vor sofortiger Rötung und vor den langfristigen Alterungseffekten durch übermäßige Sonneneinstrahlung. Aber wie wendest du sie richtig an?

Du benutzt Sonnencreme genauso wie eine Tagescreme. Verteile eine Schicht auf deiner Haut und creme gleichmäßig ein. Verteile das Produkt über deinen ganzen Körper und achte besonders auf dein Gesicht und eventuelle Tattoos. Diese sind besonders empfindlich gegenüber der Sonne – lies dazu unseren Artikel Wie schützt du dein Tattoo vor der Sonne. Lies außerdem unbedingt die Verpackung deiner Sonnencreme, dort steht, wie oft du eincremen solltest und ob sie wasserfest ist.

Tipp: Bleib nicht länger als 2 bis 3 Stunden in der Sonne. Danach stoppt dein Körper die Melaninproduktion, du wirst also auch nicht mehr braun, während das Risiko von Hautschäden nur weiter steigt.

Unsere liebsten Sonnencremes

The Grey Daily Face Protect SPF 50

The Grey – Daily Face Protect SPF 50
Ein leichter täglicher Gesichtsschutz mit Faktor 50. Zieht schnell ein und hinterlässt keinen weißen Schleier, sodass du ihn auch werktags problemlos in deine Routine einbauen kannst.

Jaxon Lane Rain Or Shine Daily Moisturizing Sunscreen SPF 50+

Jaxon Lane – Rain or Shine SPF 50+
Sonnenschutz und Tagescreme in einem. Praktisch, wenn du nicht zwei Produkte übereinander auftragen willst und trotzdem Faktor 50 haben möchtest.

SeventyOne Percent – Eco Sun Spray Invisible SPF 50+
Für den Körper. Ein Spray lässt sich einfach schneller auf Rücken, Beinen und Schultern verteilen. Schau dir auch den Sun Stick SPF 50+ für Nase, Ohren und Lippen an – die Stellen, die jeder vergisst.

Das komplette Sortiment findest du in unserer Sonnencreme-Kollektion.

After Sun

Nach einem Tag in der Sonne ist es wichtig, auf deine Haut zu hören, auch wenn du noch nicht die Farbe eines Hummers angenommen hast. Es ist wichtig, den Feuchtigkeitsgehalt deiner Haut wieder aufzufüllen. Das gelingt mit einem guten After Sun. Trocknet die Haut aus, kann sie an Elastizität verlieren, trocken werden und Falten bilden. Klingt nicht schön, ist es auch nicht. Achte besonders auf Inhaltsstoffe wie Niacinamid, Hyaluronsäure und Glycerin, darüber freut sich deine Haut.

Aber auch folgende Situation kennt jeder. Du hast am Strand gelegen und bist selig eingeschlafen. Wenn du erholt aufwachst, spürst du, wie deine Haut wie eine heiße Platte brennt. Der Blick in den Spiegel zeigt knallrote Farbe und du weißt genug: I f*cked up. Achte in dieser Situation besonders auf Inhaltsstoffe wie Aloe Vera, Süßholzwurzelextrakt oder Beta-Glucan. Diese werden dann deine besten Freunde sein und deiner Haut die Kühlung und Pflege geben, nach der sie verlangt.

Eine gute Tages- oder Nachtcreme enthält oft ebenfalls diese Inhaltsstoffe und kann deshalb auch definitiv helfen, deine verbrannte Haut wieder zu beruhigen.

Ein gutes After Sun ist eine gute Creme, und eine gute Creme ist ein gutes After Sun!

SeventyOne Percent Feel Good Intense Moisturizer

SeventyOne Percent – Feel Good Intense Moisturizer

Nahrungsergänzungsmittel

Wenn du planst, während deines Sommerurlaubs den Sonnenstrahlen heldenhaft zu trotzen, ist es eine gute Idee, dich mit Nahrungsergänzungsmitteln zu befassen, die Beta-Carotin, Selen, Lycopin und Vitamin E enthalten.

Diese Stoffe können die Haut bei Sonneneinstrahlung unterstützen. So wird Beta-Carotin im Körper in Vitamin A umgewandelt, was zu einer gesunden Haut beiträgt. Beta-Carotin kommt außerdem ganz natürlich in Gemüse wie Spinat, Karotten und grünen Erbsen vor. Vitamin E ist ein Antioxidans, das vor allem in der Haut gespeichert wird, und Selen unterstützt dessen Wirkung.

Achtung: Nahrungsergänzungsmittel sind niemals ein Ersatz für Sonnencreme. Sie bieten keinen LSF und schützen dich nicht vor Sonnenbrand. Hast du Zweifel, ob ein Präparat für dich geeignet ist, sprich mit deinem Hausarzt oder Apotheker.

Tipps, um Sonnenschäden zu vermeiden

  • Meide die Sonne zwischen 12:00 und 15:00 Uhr. Dann ist die Sonnenintensität am stärksten.
  • Verwende beim Sonnenbaden eine Sonnencreme mit hohem LSF, die auch gegen UV-A-Strahlung schützt.
  • Lies die Gebrauchsanweisung deiner Sonnencreme, so weißt du, wie oft du dich eincremen solltest.
  • Prüfe, ob deine Sonnencreme wasserfest ist, sonst creme dich nach dem Schwimmen oder starkem Schwitzen erneut ein.
  • Achte auf die Haltbarkeit deiner Sonnencreme! Auf der Verpackung findest du, wie lange sie nach dem Öffnen haltbar ist.
  • Trink genug Wasser, die Sonne trocknet aus und kann Hyperpigmentierung verursachen.
  • Neben Sonnencreme kannst du deine Haut auch durch Kleidung, eine Sonnenbrille und eine Mütze oder einen Hut schützen.
  • Verwende auch an bewölkten Tagen (auch im Herbst und Winter) eine Sonnencreme mit LSF 15 oder 30.
  • Behalte Muttermale im Blick. Ändert sich etwas an Form, Farbe oder Größe, lass es von deinem Hausarzt untersuchen.

Trotz all der eben besprochenen Nachteile bringt die Sonne natürlich auch gute Eigenschaften mit sich. Fangen wir mit dem Standpunkt an, dass wir alle ohne die Sonne aussterben würden. So, Punkt bewiesen. Aber neben diesem extremen Punkt sorgt die Sonne auch für Vitamin D, deine schöne getönte Hautfarbe und vor allem viele Tage und Abende voller Freude. Vergessen wir also nicht, weiterhin extrem gerne die Sonne zu genießen! Mach es einfach etwas verantwortungsvoller, das erspart dir eine Menge Ärger.

Enjoy the sun!

Deine Freunde, The Alpha Men