Parabene und Sulfate: der Sinn und Unsinn davon!

Parabenen en sulfaten: de zin en onzin hiervan!

In der Welt von GesichtHaar und Rasierprodukte, aber auch in Deodorant und anderen Produkten für das Körper trifft man sie oft an: Parabene und Sulfate. Immer häufiger sieht man Produkte mit den Labels parabenfrei oder 0-Parabene Shampoo.
Aber was bedeuten diese Begriffe eigentlich? Und sind Parabene und Sulfate wirklich so schlecht für dich, oder ist das vor allem Marketing?
Es ist Zeit, die Fakten und Mythen aufzulisten.

Was sind Parabene

Parabene sind Konservierungsmittel, die seit Jahrzehnten in Gesichtscreme, Deodorant, Rasierprodukte, aber auch in Produkten für das Körper verwendet werden. Ihre Hauptfunktion besteht darin, Produkte lange haltbar zu machen und sie vor Bakterien und Pilzen zu schützen. Ohne Parabene würden viele Produkte innerhalb weniger Wochen verderben, insbesondere solche mit Wasser als Hauptbestandteil.

Du findest Parabene unter Namen wie Methylparaben, Ethylparaben, Propylparaben und Butylparaben. Sie sorgen dafür, dass deine Lieblings-Gesichtscreme oder Shampoo nicht mit Mikroorganismen kontaminiert wird.

 

Wofür sind Parabene gut

Parabene haben also einen praktischen Nutzen: Sie halten die Produkte sicher und stabil. Hersteller verwenden sie, weil sie effektiv, kostengünstig und gut wasserlöslich sind. Außerdem wurden sie seit Jahrzehnten untersucht und gelten in kleinen Mengen als sicher, wie von Institutionen wie der Europäischen Kommission und der FDA festgestellt.

Dank Parabenen kannst du also deine Hautpflege Produkte länger verwenden, ohne Risiko von Bakterienwachstum oder Hautinfektionen.

 

Warum keine Parabene

Dennoch entscheiden sich immer mehr Menschen für parabenfreie Produkte. Warum?
Parabene stehen in den letzten Jahren in einem negativen Licht, weil einige Studien darauf hindeuten, dass Parabene das Hormonsystem stören können.  
Obwohl dies nie überzeugend bewiesen wurde, vermeiden viele Marken Parabene aus Vorsicht.

Darüber hinaus können Menschen mit einer Allergie gegen Parabene Hautirritationen, Rötungen oder Juckreiz bekommen. Deshalb sind heutzutage viele Alternativen verfügbar, die natürliche oder synthetische Konservierungsmittel ohne Parabene verwenden.

Kurz gesagt: Parabene sind nicht unbedingt „schlecht“, aber parabenfreie Produkte sind eine gute Alternative für Menschen mit empfindlicher Haut oder die lieber milde, natürliche Formeln verwenden.

 

Was sind Sulfate

Sulfate sind reinigende Stoffe (Tenside), die für den herrlichen Schaum in deinem Shampoo, Duschgel oder Gesichtsreiniger sorgen. Die bekanntesten sind Sodium Lauryl Sulfate (SLS) und Sodium Laureth Sulfate (SLES).

Sie helfen, Schmutz, Öl und Produktreste effektiv von Haut und Haar zu entfernen. Besonders in Shampoos spielen sie eine große Rolle für das frische, saubere Gefühl nach dem Waschen.

 

Wofür sind Sulfate gut

Sulfate sind kraftvoll und sorgen dafür, dass dein Haar und deine Kopfhaut gründlich gereinigt werden. Sie entfernen Fett und Stylingreste und lassen gleichzeitig dein Haar luftig und Frisch wirken. Für Menschen mit fettigem Haar oder einer Kopfhaut, die schnell Talg produziert, können Sulfate angenehm sein.

Außerdem helfen Sulfate, dein Shampoo, Duschgel und Gesichtsreiniger gut schäumen zu lassen, etwas, das man schnell mit Reinheit und Effektivität assoziiert.

 

Warum keine Sulfate

Dennoch hört man oft, dass Sulfate schlecht für Haut und Haar sind. Da ist etwas Wahres dran.
Sulfate sind nämlich sehr starke Reiniger und können bei häufigem Gebrauch die natürlichen Öle von Haar und Kopfhaut entfernen.
Das Ergebnis: trockenes Haar, eine empfindliche Kopfhaut oder krause Strähnen.

Deshalb sind sulfatfreie Shampoos beliebt, besonders bei Menschen mit:

  • Trockenem oder gefärbtem Haar.

  • Einer empfindlichen Kopfhaut.

  • Lockigem Haar (das von Natur aus schon trockener ist).

Wer auf ein parabenfreies Shampoo ohne Sulfate umsteigt, merkt ziemlich schnell, dass sich das Haar weicher, glatter und besser hydratisiert anfühlt.

 

Parabene und Sulfate:  Sinn oder Unsinn?

Parabene und Sulfate sind nicht per Definition schlecht, sie haben eine klare Funktion in der Kosmetik. Aber je nach deinem Hauttyp, deiner Haarstruktur oder persönlichen Vorlieben kannst du dich für mildere Alternativen entscheiden.

Möchtest du Produkte ohne Parabene oder Sulfate, achte auf Labels wie parabenfrei, sulfatfrei oder clean formula. So wählst du bewusst das aus, was am besten zu deiner Haut und Haar passt.

 

Viel Glück, Männer,

Deine Freunde The Alpha Men